Frankfurt am Main 1853
- Frankfurt am Main 1919
Als Sohn des Landschaftsmalers
Carl Morgenstern wird Friedrich Ernst Morgenstern im Jahr 1853 in
Frankfurt am Main geboren.
Der junge Morgerstern widmet sich zunächst einer kaufmännischen Lehre,
die er jedoch kurze Zeit später abbricht. Im Jahr 1872 begibt sich
Friedrich Ernst Morgenstern nach Paris, um sich im Malen schulen zu
lassen.. Noch 1872 kehrt er zurück nach Frankfurt und beginnt dort bis
1887 Malstudien bei Johann Heinrich Hasselhorst, Gustav Kaupert und
Eduard von Steinle am Städelschen Kunstinstitut, zu belegen. Nebenher
hilft Friedrich Ernst Morgenstern im väterlichen Atelier aus und
orientiert sich an dessen
Stil, sein Oeuvre umfasst Landschaften und Veduten. Für zahlreiche
Studienreisen begibt sich der junge Morgenstern nach Holland, Belgien,
Frankreich,
Italien, England und Schottland. Im Jahr 1893, nach dem Tod seines
Vaters, gelingt es Friedrich Ernst Morgenstern einen eigenen
impressionistischen Stil und eine neue künstlerische Ausdruckkraft
zu finden. Er gehörte nicht unmittelbar zur
Kronberger Malerkolonie, jedoch steht Friedrich Ernst Morgenstern in
freundschaftlichem Kontakt
zu den Künstlern der Taunusstadt, ein Beweggrund, der schon seinen
Vater und Großvater zu zeitweiligen Besuchen in Kronberg weilen lassen
haben. Der jüngste und zugleich letzte Vertreter der
Frankfurter Malerdynastie, Friedrich Ernst Morgenstern, verstirbt im
Jahr 1919 in Frankfurt am
Main.